Aufstellungsversammlung Landsberied

Die Gemeinderatsliste für die Kommunalwahl 2026 steht!


Vor sechs Jahren hatten die Grünen ihre Kandidatenliste auf den letzten Drücker auf den Weg gebracht. Soviel Nervenkitzel brauchte es diesmal nicht, doch fällt die Liste diesmal kleiner aus. Waren es für 2020 noch acht Bewerber, fanden sich nun lediglich fünf. Auf eine Bürgermeisterkandidatur verzichteten die Grünen diesmal. Johann Märkl war 2008 gegen Korbinian Hillmeier unterlegen, 2014 sowie 2020 gegen die aktuelle Amtsinhaberin Andrea Schweitzer.

Trotz der kleinen Liste geben sich Landsberieds Grüne selbstbewusst. „Wir wollen unser Ergebnis vom letzten Mal verteidigen“, betonte Florian Wolf. Man strebe wieder zwei Sitze an. Dieses Ergebnis hatte man bei der letzten Kommunalwahl erstmals erreicht. Der 39-jährige Lehrer eines Förderzentrums, der in der noch laufenden Legislaturperiode erstmals im Gemeinderat vertreten ist, löste Märkl als Spitzenkandidat ab.

Märkl selbst bewirbt sich für eine sechste Amtsperiode im Landsberieder Gemeinderat. „Ich möchte meine Erfahrung einbringen“, erklärte der 69-jährige Ex-Landwirt seine nochmalige Kandidatur. Unter anderem möchte er sich dafür einsetzen, dass die Bushaltestellen barrierefrei ausgestaltet werden. Für Märkl spricht außerdem, dass er bei Kommunalwahlen in der Bevölkerung durchaus Stimmen zieht.

Das Trio, das es nach 2020 ein weiteres Mal versucht, wird von Victor Haner vervollständigt. Er möchte in der Gemeinde Landsberied ganz allgemein mehr Platz für grüne Ideen schaffen. Seine Frau Adelina, die bei der Nominierungsversammlung nicht anwesend war, möchte sich laut ihrem Mann den Themen Familie und Soziales widmen. „Sie hat auch einen guten Draht zu künstlerisch kreativen Menschen.“

Das Quintett der Grünen-Kandidierenden vervollständigt David Schick. Der 43-Jährige ist in der IT-Branche tätig, verheiratet und hat zwei Kinder.